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camp part 2

ich war ein tiger und ich bin stolz drauf! lol
mit einem super lecker dinner und einem camp meeting wurde der sonntag abgerundet und wir hingen alle noch ein wenig in der lounge rum und spielten tische tennis bis wir irgendwann ins bett geschickt wurden.
am naechsten morgen hiess es dann frueh aufstehen und wenn ich diese woche frueh sage dann meine ich auch frueh 5.30 am fuer die koeche, 5.45 am fuer alle anderen. 6 am breakfast. super lecker!!!
dann ab zum mountain biking mit einer extrem angeschlagenen nika, die schon gebrochen hatte und deswegen kluger weise entschied im bus zu bleiben und nicht zu mountainbiken.
durch knie bis hueft tiefe pfuetzen, ueber stock und ueber stein, durch den busch und durch loecher und fluesse... verdammt geil, leute muss ich schon wirklich sagen. einfach klasse und da es die meiste zeit bergab ging auch kaum anstrengend ausser fuer die finger, weil man andauernd bremsen musste. trotzdem haben nicci und ich festgestellt, dass wir von den zwei einhalb stunden, die wir unterwegs waren mindestens die haelfte standen und auch irgendwelche nachzuegluegler warteten.
das war ein bisschen schade. aber die guides waren mal wieder super cool und mr wilson auch wieder in hoch form und hat einen witz nach dem anderen rausgehauen, auch als er in die matsch pfuetze gefallen ist. ich bin nicht gefallen muss ich hier mal erwaehen, aber anderen dafuer oft genug. so wie julia, deren rad auf nem schmalen steilen bergab stueck in nem loch stecken geblieben ist und sie sauber ueber den lenker in den dreck geflogen ist. sollte dann aber nicht bei dem einen strurtz von ihr bleiben. da gab es noch ein paar pfuetzen szenen und da noch mal durch den schlamm gefahren und nicht weit gekommen und da noch mal ueber einen zu grossen ast gefahren...
schon gefaehrlich!!!
lunch gab es dann bei den hoehlen in denen wir spaeter adventure caving machen sollten. war mal ganz entspannend und die sandwiches waren supi lecker.
fuer das caving wurden wir dann in zwei gruppen aufgeteilt, adventurous and more adventurous. ich war bei dem more adventurous dabei, weil man ja schlisslich auch was erleben moechte.
und dann ging es auch schon los. durch die kleinsten luecken haben wir uns gezwaengt und ueber die steilsten felsbrocken sind wir geschlittert und durch das tiefste eisige wasser sind wir gestampft und es hat sich sowas von gelohnt. nicci, die hinter mir ging - oder besser kletterte, oder krabbelte, oder fiel oder schlitterte- meinte dann als wir gerade irgendwo im nirgendwo zwischen zwei riesigen felsplatten ein geklemmt waren und darauf warteten, dass es vorne weiter ging, sie muesste anfangen zu singen. sowieso das kind singt immer die ganze zeit, egal was ist, habe ich festgestellt. ich dann natuerlich mit eingestimmt weil ich in dem moment eh nichts anderes zu tun hatte... *shakira-shakira*uh baby when you talk like that, you make a woman go mad, so be wise and keep on reading the signs of my body*singing along*
jaja... wir haben dann ne kurze pause in ner groesseren hoehle gemacht und machten alle taschenlampen aus und sassen da fuer ein paar minuten in der stille. das einzige was man hoeren konnte war das rauschen des unterirdischen baches irgendwo ueber uns.
mmh dann mussten wir uns einen ausgang suchen und ich sage euch der ausgang war ganz schoen eng. und auch wenn ich sage EINEN ausgang suchen, es gab im prinzip auch nur den einen, nur der musste erst mal gefunden werden.
dann lies uns amy alleine und wir durfen unseren eigenen weg nach draussen zurueck finden. was aber auch nicht das problem, weil sie uns gesagt hat wie man erkennt ob es der richtige oder falsche weg ist und im prinzip gab es auch wieder nur einen weg. wieder an der frischen luft stellten wir dann fest, dass wir unterwegs fuenf leute verloren hatten, was ein defiziet von mehr als 40% war, die sich aber der andern gruppe angeschlossen hatten, die wir unterwegs getroffen hatten, und somit alle wieder sicher an der oberflaeche waren. lol was ein tag
tot muede aber happy asz ging es dann zurueck ins camp und dann nach einem wieder leckeren dinner wieder in ein camp meeting.
ein mitglied von teagan und sams familie war gestorben und die beiden mussten heim fahren. das war ziemlich ungluecklich erstens mal fuer die beiden und dann auch noch fuer uns, weil wir eigentlich am naechsten tag unseren overnight hatten machen wollen, den wir aber nur mit so und so vielen begleitern machen durften.
nach vielen telefonaten mit moppy, der taurewa camp chefin, die aber in auckland geblieben war, und einem gespraech mit andrew unserem bus fahrer, der sich dann bereit erklaerte den overnight mit uns zu machen, waren wir ganz happy und gingen gegen 12 ins bett.
nicht ganz ausgeschlafen fuer unseren extrem langen tag silvia, madoka und ich standen auf um 5.15 am um fruehstueck zu machen, weil wir an dem tag dran waren.
und dann waren wir auch schon im bus auf dem weg zum startpunkt unsere crossing. auf den schild am anfang stand tongariro crossing 7-8 h. haha von wegen wir haben 9- 10 gebraucht.
das erste stueck ging durch urwald und es wurde auch ganz schoen steil bis wir dann endlich aus dem busch rauskamen und sich ploetzlich eine karge landschaft vor uns ausbreitete, mit einem bezaubernden blick ueber den national park und die berge drum herum und sogar lake taupo. einfach klasse.
da begann sich unsere gruppe dann so langsam zu verstreuen, da manche ein unglaubliches tempo vorlegten, andere eher ein wenig schlenderten.
ich war immer ganz vorne mit dabei, aber nicht die die das tempo vorlegte, wie ihr euch vielleicht schon gedacht habt. lol
naja wenn man vorne dabei ist kommt man 1. als erster an und 2. hat man immer ne ganze menge pausen, wenn die hinteren mal wieder zu weit abgeschlagen sind und man auf sie warten muss. schon toll. nicci und ich haben die ganze zeit scheisse gemacht, und mr leo wilson war auch immer mit dabei und so ein komischer chinese und linda, die aber ein wenig abgeschlagen manchmal war.
es ging durch schneefelder und an den blauesten seen vorbei die ich je gesehen habe. einfach klasse, auch wenn es anstrengend war. vor allem das letzte stueck auf den haupt berg raus. puh meine armen beine...
aber man fuehlt sich einfach klasse wenn man oben ist, weil die aussicht einfach nur klasse ist.
das dumme ist nur, dass man ja auch wieder runter muss. zum glueck mussten wir nicht den selben weg runter, den wir rauf gekommen waren. wir nahmen den weg, den die andere gruppe hoch gekommen war.
wir waren naemlich in zwei gruppen aufgeteilt, die jeweils die crossing gemacht haben, aber in entgegen gesetzter richtung. ich weiss bis heute immer noch nicht welcher weg letztendlich der einfachere gewesen waere.
gegen 6 oder 7 kamen wir dann endlich an unsere huette an, das letzte stueck ging zum glueck relative flach und deswegen schnell, wofuer meine fuesse sehr dankbar waren. nach ca 10 stunden unterweg auf einem riesen berg ist man schon ganz schoen fertig und so wurde nur noch dinner gekocht und ein wenig karten gespielt und sich ein wenig mit den anderen leuten unterhalten (uebrigens haben wir wieder ne ganze menge deutsche getroffen, waehrend wir da zehn stunden auf dem berg rumgelaufen sind) und dann gings ab ins bett.
so gut hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen auch wenn es ein wenig kalt und eng war.
der naechste tag war bei weitem nicht so sonnig und schoen wie der vorherige, und so mussten wir im stetigen niesel regen zum bus laufen. kurzer stop im camp und dann die anderen einsammeln und dann zum raften.
muss zu geben, dass ich ein wenig nervous war vor dem raften, obwohl ich es schon mal gemacht hatte.
lunch am flussufer und noch ein paar stunden zum relaxen und energie auftanken in der sonne, bei spiel und spass und dann kamen endlich die leute vom raften.
ich hatte mal wieder verdammt glueck mit meiner boot crew: amy, mr leo wilson, nicci, eric mit c wie chinese (lol), nina und ich... einfach cool bis auf nina aber die eigentlich eh die meiste zeit sehr still.
keiner von uns ist aus dem boot gefallen wenn nicht beabsichtigt und es war einfach nur cool. auch wenn wir ab und zu mal liegen geblieben sind, weil unser boot entweder zu wenig oder zu viel luft hatte. bei einem aufpump stopp haben amy, nicci und ich julia aus ihrem boot geholt, was sehr lustig war, auch wenn das wasser im ersten moment eisig kalt war. und nicci und ich haben sumo ringen gespielt, mit schwimmweste etc einfach geil!!!
nach raften fuhren wir dann zu den hot pools. was eine wunderbare entspannung das war noch den ganzen strapazen des letzten tage, auch wenn meine blasen und schuerf wunden am anfang gar nicht so begeistert waren von dem warmen wasser.
donnerstag machten wir dann noch zwei kleinere walks. einen um einen schoenen see herum, den anderen strickleitern und matsch passagen den berg herunter zu einem bilderbuch reifen wasserfall. mir fehlen die adjective um ihn zu beschreiben. ihr muesst leider auf die bilder warten, die ihn aber leider auch nicht so ganz so schoen darstellen wir es tatsaechlich war. fairy falls... beschreibt es ganz gut
der letzte abend wurde dann mit aufraeumen und sauber machen verbracht und wir fielen alle tot muede gegen 1 am ins bett.
busfahrt heim wurde haupsaechlich verschlafen und nur zum lunch und zum eis essen ausgestiegen. schon klasse wenn man zwei gigantische riesen eiskugeln fuer $1.80 (ungerechnet 90 euro cent) bekommt!!! lol
ich werde mich immer an diese sechse tage erinnern, im guten und auch im schlechten. an die lustigen momente, als nika und lini in unsere kleinen huette im camp versucht haben den haka zu machen und die exhausteten, als wir oben auf dem berg sassen und einfach nicht mehr konnten und die traurigen und besorgten, als nika zwei stunden am stueck geheult hat weil ihr rueck so weh tat, dass sie sich gar nicht bewegen konnte. es war es auf jeden fall wert und ich wette ich bin ein natur und abenteur junky wenn ich wieder komme nach hause in deutschland...
30.11.06 01:52
 


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